Risikofaktoren

Ein heller Hauttyp mit hoher Sonnenempfindlichkeit ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Der Hauttyp wird nach folgenden Merkmalen eingeteilt:

Hauttyp 1:       Immer Sonnenbrand, nie Bräunung

Hauttyp 2:       Meist Sonnenbrand, wenig Bräunung

Hauttyp 3:       Selten Sonnenbrand, kräftige Bräunung

Hauttyp 4:       Nie Sonnenbrand, immer Bräunung

Der Hauttyp 4 ist bereits recht gut gegen Hautkrebs geschützt, während Hauttyp 1 am empfindlichsten ist.

Für das maligne Melanom stellt die Zahl der Leberflecken einen wichtigen Risikofaktor dar. Wenn mehr als 50 oder 100 Leberflecken vorliegen, besteht eine besondere Gefährdung. Die Gefährdung nimmt noch zu, wenn größere Leberflecken mit mehr als 5 mm vorhanden sind. Kommt beides zusammen, sprechen wir vom atypischen Nävus-Syndrom. Bei diesen Personen sollten regelmäßige Hautkrebs-Screenings durchgeführt werden.

Ein wichtiger Risikofaktor mit zunehmender Bedeutung stellt die Immunsuppression (unterdrückte körpereigene Abwehr) dar. Nach Organtransplantation oder bei einer Autoimmunerkrankung müssen oft lebenslang Medikamente eingenommen werden, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken. Diese Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko für die Entstehung von insbesondere weissem Hautkrebs! Die Betroffenen müssen auf konsequenten Lichtschutz achten und sollten nicht nur Sonnenbrände sondern auch leichte Bräunung vermeiden - durch die bereits Erbgut-Schäden verursacht werden.