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Nachsorge

Nach einer Operation eines malignen Melanoms wird in der Regel eine Nachsorge in Form von regelmäßigen ärztlichen Kontrollen in Klinik oder Praxis empfohlen.

Einzelne im Körper verbliebene „schlafende“ Tumorzellen können auch nach längerer Zeit wieder zu wachsen beginnen und Tumorabsiedlungen in Haut, Lymphknoten oder in entfernten Organen verursachen. Das wichtigste Ziel der Nachsorge ist es, dies frühzeitig zu entdecken. Eine dann mögliche frühzeitige Therapie von Tumorabsiedlungen (Metastasen) kann die Heilungschancen erhöhen.

Aufgaben der Nachsorge

  1. Frühzeitige Diagnose einer Tumorabsiedlung (Metastase) oder eines neuen Melanoms
  2. Anleitung zur Selbstuntersuchung und damit Verbesserung der Chance der Früherkennung
  3. Erfassung der Krankheitsverläufe zur wissenschaftlichen Auswertung und damit Ermöglichung einer Anpassung von Therapie und Nachsorge
  4. Durchführung begleitender Therapien
  5. Begleitung der Patienten und die Möglichkeit, frühzeitig Angebote zu vermitteln wie  z.B. Vermittlung von Selbsthilfegruppen oder einer psychotherapeutische Begleitbehandlung

Je nach Tumordicke und Stadium des Melanoms wird eine Nachsorge für 5 – 10 Jahre alle 3 – 6 Monate empfohlen.